Als Fügeverfahren wird im Karosserierohbau überwiegend das Widerstandspunktschweißen angewendet. Es kommen Hand- und Roboterzangen sowie Mehrpunktschweißanlagen zum Einsatz. In allen Fällen wird die Elektrodenkraft über Druckluftzylinder oder elektromotorisch aufgebracht. Den für die Linsenbildung erforderlichen Schweißstrom übertragen Kabel/Bänder, Elektroden bzw. Halter und Schweißkappen auf das Blech. Die unterschiedlichen geometrischen Ausbildungen und verschiedenen Anordnungen der Fügepartner bei Schweißaufgaben führt zu vielfältigen Typen, Ausführungen und Größen der Stromübertragungselemente.Standardteile, die möglichst angewendet werde sollten, sind z.B. in DIN EN ISO 2183 (Halter) und DIN ISO 5821 (Elektrodenkappen) genormt.
Als Standardwerkstoff für Elektrodenkappen kommt Elmedur X (CuCr1Zr - A 2/2) bzw. bei höheren Beanspruchungen Elmedur XS (CuCrZr - A 2/3) zur Anwendung. Halter werden aus Elmedur X und bei hohen Schweißkräften bevorzugt aus Elmedur HA gefertigt.
Zeichnungen zu typischen Teilen aus diesen Werkstoffen finden Sie unter
www.duro-metall.de
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Zur Gewährleistung eines über die Elektrodenstandmenge etwa gleich großen Punktdurchmessers hat sich in der automatischen Fertigung der Einsatz von Elektrodenfräsern allgemein durchgesetzt.
Anwendung
Kappen, Elektroden und Elektrodenhalter nach deutscher und internationaler Normen bzw. Kundenzeichnungen bzw. Spezifikationen.


